Den Rückblick mit dem Satz „Und wieder ein Jahr vorbei…“ zu beginnen, ist ungefähr genauso kreativ, wie jemanden an der Supermarktkasse die Frage zu stellen, ob er den auch zu Einkaufen da wäre. 2017 hatte seine Höhen und Tiefen. Gefühlt, mehr als die Jahre davor. Einge Dinge habe ich erreicht. Anderes ist zu kurz gekommen. Da es eher die größeren Dinge waren, die mich in 2017 beschäftigt haben, ist der Rückblick diesmal kurz. 2016 endete nach einer Verletzung fotografisch eher unspektakulär. Anfang 2017 intensivierte sich der Kontakt zu einem Fotografenbekannten und einem Modell. Nach einem Shooting unterhielten wir uns noch eine ganze Weile und dabei kam raus, dass die beiden ein neues Studio suchen würden, genau wie ich. Die Preise für Gewerbeimmobilien führten nach kurzer Suche zu einer Ernüchterung. Wie es der Zufall aber so wollte, ergab sich plötzlich eine Möglichkeit einen Raum zu einem Studio umzubauen. Kurze Zeit später standen wir in unserem Gemeinschaftsstudio – sicherlich ein Highlight des vergangenen Jahres.

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Letztes Jahr durfte ich wieder einige Hochzeitspaare begleiten. Es macht mir noch immer Spaß und ich mag das in 2018 weitermachen. Mehr gibt es nicht zu sagen.

Wie ich schon im letzten Blogpost beschrieben habe, brauche ich gelegentlich eine Auszeit. Letztes Jahr entschied ich mich nach einigem Überlegen für Schottland. Eigentlich hätte es eine Motorradtour werden sollen und eigentlich wollte ich alleine hin. Aufgrund der Sorge um das Wetter hatte ich die letzten Jahre immer Skandinavien Schottland vorgezogen. Diesmal entschied ich mich für das Auto, da die Reise im Oktober stattfand. Begleitet wurde ich von einem befreundeten Fotografen, dem ich schon bei der Planung sagte, dass ich eher rustikal unterwegs bin und dort schlafe, wo es sich anbietet. Er meinte, dass es kein Problem für ihn sei, was sich auch bewahrheitete. Er war für die Reise der richtige Partner.

Ansonsten war 2017 relativ unspektakulär. Schade eigentlich.

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Was bringt 2018?

Neben Hochzeiten will ich verstärkt im Studio arbeiten und Porträt- und Boudoir-Shootings wieder intensivieren. Ich will noch einmal nach Schottland fahren und die Fotos schießen, die ich 2017 nicht geschafft hatte. In der Vergangenheit besuchte ich immer wieder Flugshows um Fotos zu machen. Dieses Jahr möchte ich zu zwei fahren; eine in England, die zweite in der Schweiz. Was noch? In Schottland wurde meine Begeisterung für das Filmen geweckt. Das würde ich gerne in 2018 verstärkt machen. Und natürlich will ich wieder mehr analog arbeiten. Eigentlich wollte ich auch heute Abend noch ein paar Filme aus 2017 entwickeln. Aber es ist mal wieder, wie so oft,  etwas dazwischen gekommen. Vielleicht klappt es ja morgen…